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    Rückblick zur Fachtagung: Regional, authentisch, erfolgreich?!

    Chancen und Herausforderungen für nachhaltige Lebensmittel

    Montag, 24. Februar 2020

    Chancen und Herausforderungen für nachhaltige Lebensmittel

    Expertinnen und Experten zeigen neueste Erkenntnisse, Erfolgsbeispiele und Problemfelder zu Regionalprodukten aus Gewerbe, Industrie und Handel. Regionale Marken und Produkte haben im Zuge des Bedürfnisses nach nachhaltigen und authentischen Produkten Hochkonjunktur. An der Fachtagung vom 24. Februar 2020 zeigten Expertinnen und Experten Erkenntnisse aus der Forschung, Erfolgsbeispiele und Problemfelder aus Gewerbe, Industrie und Handel.

    Regionalprodukte sind für die Detailhändler Wachstumstreiber. Aber auch viele grosse und kleinere Hersteller profitieren von den Chancen. Partiell nutzt die Industrie regionale Inhaltsstoffe, um Produkte wie «Joghurt mit Zuger Chriesi» oder «Glace mit Bündner Bergmilch» attraktiv zu positionieren.

    Regional wird von den Konsumenten häufig als «universell besser» wahrgenommen, wenngleich bessere Ökologie, höhere Produktqualität und eine faire Verteilung der Erlöse in der Wertschöpfungskette nicht automatisch sichergestellt sind. Hersteller sind gefordert, die höheren Kosten der Produktion auch vom Konsumenten und dem Handel abgegolten zu bekommen und haben partiell auch Engpässe in der Beschaffung.

    Pressemeldungen

    Authentizität von Lebensmitteln durch Ingredient Branding – die Herkunft von Zutaten als Markenversprechen

    von Dr. Stephan Feige und Raphael Annen

    Ingredient Branding bezeichnet die Auszeichnung bzw. Markierung von einzelnen Zutaten und Bestandteilen eines Endproduktes. Die Marke, meistens diejenige eines Inhaltsstoffes, wird für den Kunden sichtbar auf dem Endprodukt platziert. In der Regel handelt es sich hierbei um Unternehmens- oder Produktmarken. Bisher wurde Ingredient Branding wenig untersucht für die Nutzung geografischer Marken und die Herkunft von Inhaltsstoffen wie beispielsweise ein Joghurt mit „Walliser Aprikosen“ oder „Zuger Chriesi“.

    In diesem Paper wird die Zahlungsbereitschaft von Konsumenten für Produkte mit der ausgezeichneten Herkunft einzelner Zutaten mit derjenigen für vergleichbare Produkte ohne diese Auszeichnung verglichen. In drei Studien wird am Beispiel von Lebensmitteln mit Hilfe der Kontingenten Bewertungsmethode gezeigt, dass Konsumenten eine stärkere Präferenz und eine grössere Zahlungsbereitschaft für Produkte mit geografischer Auszeichnung der Zutatenherkunft besitzen. Untersucht wurden zwei Joghurtsorten (Zuger Chriesi und Walliser Aprikosen), zwei Glacésorten (Glacé Vanille Caramel Salé mit Salz aus Bex in den Waadtländer Alpen und Vanille Glacé aus Bergmilch in Graubünden) und eine Nusstorte mit Baumnüssen aus der Schweiz.

    Informationen zur HWZ Working Paper Series